openoffice plugin

Test test , plugin openoffice. Gehst Du? Bei mir gehts!

http://extensions.services.openoffice.org/project/swp


back in business!

Keine Bange, wir leben noch. Demnächst mehr!

20 Jahre – Feuer frei!

Am 1.Mai platzt dieses Mal der Mond! Und Berlin wird brennen. Oder zumindest Teile von Berlin. Vielleicht aber auch nur ein Muelleimer in der Rigaerstrasse. Aber immerhin, besser als nichts.
Und das ist sowas von sicher wie das Amen in der Kirche. Zahnlose Monster werden mit Aexten und Haemmern bewaffnet um Hilfe schreiende Bullen durch die Strassen jagen, der wuetende Mob wird alle Geschaefte pluendern und in Schutt und Asche legen. Eine tiefe Schneise der Zerstoerung wird uebrigbleiben.
Totgesagte leben einfach laenger, es wird sich einen feuchten Scheiss um die TOP-Sucker und RIM-Messerstecher gekuemmert, am 30. April gehts abends einfach nur so richtig rund, im Dunkeln wird gemunkelt.
Die Entscheidung des Abends faellt zwischen Hassi oder Hoodie.
Die Mittelstandskids werden allein, vergessen und unbedeutend am Heini stehen, immer noch ein kluges Zitat passend parat und im Bauchladen der Sozialpartnerschaft den vulgaeren Klassenhass der Unterprivilegierten gegen hedonistische Froehlichkeit der Klassenversoehnler tauschend.
Wenn das die Britney wuesste …
Macht doch die kleinen Laeden nicht kaputt? Aber sicher doch, nur kleine Laeden. Kleine Laeden zerstoert es sich besonders gut, die wehren sich wenigstens nicht so. So sitzt der Poebel am laengeren Hoebel! Und eine ordnungsgemaesse proletarische Abreibung fuer alle selbsternannten linken Szeneblockwaerter.
So siehts mal aus.
1. Mai – Feuer und Flamme und Eisenstange!

Schönes Wochenende

knick-knack-nagidrac

Gern lassen uns Blogger im Unklaren ueber Ihre Motivation.
Frustation, Langeweile oder einfach nur der Spass an einem Zweit-, Dritt- oder Viertcharakter moegen wohl die Motivation jenes Bloggers sein, welcher sich den phantasievollen nick grml gibt und nach Herzenslust weitgehend unbeachtet vor sich hin disst. Abbau der Aufmerksamkeitsdefizite, nun gut erfuellen wir ihm diesen Wunsch. Sich anonym mit einfach strukturierten Artikelchen unter der Guertellinie an harmlosen Bloggerinnen und Bloggern zu vergreifen, diese Glanzleistung soll hier ausreichend und in aller Form gewuerdigt werden. Ganz grosses Tennis, Kollege grml !
Ueberfliegt man das Geschreibsel, so faellt dann auf, dass die Auswahl der Dissopfer doch nicht so ganz willkuerlich ist, in den Kommentaren wird man dann deutlicher. Arschlochlinke und vermeintliche oder tatsaechliche Antideutsche sind die Moechtegernziele.
Und wenn denen ihr Internet-Tagebuch peinlich sein sollte, wie uns ein grml Glauben machen moechte, dann ist diese Nummer es allemal. Wobei die Motivation vermutlich doch eine viel einfachere ist:
Sexy Antifafrauen moegen sich melden, moeglichst mehrere und bis naechster Woche. Nicht nur die Aufmerksamkeit leidet an Defiziten.
Heute schon geshoutboxed?

Heute schon gelacht?

Noch nicht? Dann empfehle ich den Kommentar , mit welchem Lysis sein eigenes Artikelchen verschoent. Mit dialektischer Spitzfindigkeit laesst er uns wissen, dass DIE Antideutschen die seiner Meinung nach rassistischen Stereotype der Bahamas muttermilchartig eingesogen haben, weil sie diese Zeitung nicht (mehr) lesen und gar noch nie gelesen haben.
Da wundert sich sicher nicht nur der erstaunte Bahamas-Verweigerer.
Folgen wir dieser messerscharfen Logik, dann muss der Linksdeutsche den Stuermer auch nicht mehr lesen, um dessen antijuedische Stereotype zu verinnerlichen. Oder so aehnlich. „jungewelt“ reicht ja an sich auch.

one man – one blog

Ach, wenn *SIE* doch nur koennten, wie sie wollten. Ausschliessen aus der Szene, Einsatz von Baseballschlaegern, Aussperren vom Blogplaneten oder Loeschung des nonkonformen Blogs waeren dann vermutlich nur Geringfuegigkeiten. Aber *SIE* koennen eben nicht.
Helau Kindergarten:
Oefter mal ne schoene Tuete rauchen oder ein Glaeschen Wodka-Redbull, dann ertraegt sich die Bedeutungslosigkeit leichter.

Sperr doch den Hundesohn

gut aussehen – scheisse schreiben

Wer richtig lesen kann ist klar im Vorteil. So erbloedet sich ein Blogger, welcher sich selbst gutaussehenderkommunist nennt, die schwarze Fahne fuer immer hissen zu wollen, „bis es nicht mehr nötig sein wird diese Farbe der Welt entgegenzuhalten“. Weil der Ami ja eigentlich an 9/11 selbst schuld ist und 2900 Tote im WTC eigentlich auch gar nicht so schlimm sind, betrachtet mal das Gesamtuebel. Wer denn das ‚wir‘ ist, die die schwarze Ungerechtigkeitsfahne hissen werden und auf welchem Balkon das ganze stattfinden wird, laesst uns dieses Brain leider nicht wissen.

ja-11september-aber
.

FRESSFLASH

Wenn der Rausch im Essen deponiert wird

Ein Stück nach dem anderen wird von der dunkelbraunen Tafel abgebrochen und wandert zielsicher von meiner Hand in den Mund. Die Zunge spielt mit der Leckerei, die Geschmacksknospen erkennen den hohen Kakaoanteil und allmählich wechselt der Klumpen den Aggregatszustand. Er wird zähflüssig und das Aroma kommt zur vollen Entfaltung. Erneut wühlt sich die Zunge in den aufgeweichten Haufen. „Lecker“, denke ich, „Vollmilch.“ Der Brei ist nun soweit. Langsam schlucke ich ihn hinunter, genieße, greife erneut zu, kaue und lehne mich zurück in`s Sofa; zufrieden, wohlbehütet, und eingebettet im Rausch.

Ein klappernes Geräusch aus der Küche stellt den Kontakt zur Außenwelt wieder her. Ach ja, Helmut wollte sich ein Brot machen. An solchen Abenden nehmen seine Stullen Ausmaße an, die Ronald Mc Donald Tränen in die Augen schießen lassen. „Hoffentlich bringt er was zu Trinken mit“, wünsche ich mir, denn ich bin zu faul aufzustehen. Wieder grapsche ich zur Schokolade. Inzwischen sind annähernd 100 Gramm Naschwerk in meinem Magen sanft gelandet, ich dagegen bin noch weit von der Landung entfernt. Vor etwa einer halben Stunde rauschte der Rauch einer sanften Afghani durch unserer beider Lungen. Obwohl am Nachmittag gut gegessen, verspürte ich kurz darauf einen fast unstillbaren Kohldampf; einen Heißhunger auf irgendwas, der nun befriedigt wird.

Woher kommt das Phänomen der Essenslust nach der Einnahme von THC-haltigen Produkten? Die verschiedenen Wissenschaften finden die Ursache auf ihrem jeweiligen Gebiet: Mediziner vermuteten lange, daß einige Inhaltsstoffe des Cannabis´ den Blutzuckerspiegel des Konsumenten senken. Diese Mangelerscheinung sucht der Körper durch die Zufuhr von zuckerhaltigen Speisen auszugleichen. Neuere Testreihen zeigen aber, daß der Blutzuckerspiegel bei Haschisch- wie Marihuanagebrauch nicht wesentlich abfällt. Also: Nichts genaues weiß man nicht. In solche Wissenslücken springen einige Kollegen aus der Psychologie nur zu gerne. Hier wird die Fresslust mit der Befriedigung oraler Triebe erklärt. Fest steht nur: Marihuana hilft gegen Übelkeit und Erbrechen infolge von Chemotherapien bei Krebspatienten und gegen den Gewichtsverlust bei AIDS-Kranken. Dabei ist es bisher das Medikament mit den wenigsten Nebenwirkungen. Warum der Kiffer Appetit verspürt, welche Hungerzentren im Hirn vom Haschisch motiviert werden, ist weiterhin allerdings unklar.

Helmuts Exkursion in die Küche ist vorerst beendet. Seine kulinarische Abfahrt übertrifft meine Erwartungen. Auf dem Teller streiten zwischen zwei riesigen Graubrotscheiben zentimeterdick Wurst, Käse, Remoulade, Salat und Ketchup um die geschmackliche Vormachtsstellung. Zwei Flaschen Wasser, eine Tüte Chips und Gummibärchen balanciert er ebenfalls mit in´s Wohnzimmer. Meine Mundhöhle ist verklebt und ausgedörrt. Es scheint so, als ob die Produktion des Speichels total lahmgelegt, die Drüsen verstopft, funktionsuntüchtig sind. „Wasser!“, denke ich. Der Sprudel rinnt kühlend die Kehle hinunter, wäscht mein Inneres, neutralisiert jeden Geschmack. Eigentlich ist es kein Hunger der mich im nächsten Moment dazu treibt beherzt in die Tüte mit den Kartoffelzerealien zu greifen. Eher eine Gier, eventuell auch eine Art Ablenkungsmanöver von mir selbst. Unfähig oder unwillig mich heute in andere, wahrscheinlich gesündere Bereiche des Rausches fallen zu lassen, fahre ich auf das Fressen ab. Legt der innere Filmvorführer erst einmal die Spule mit dem Fressfilm ein, gibt es kein zurück. Dann läuft die Vorstellung bis zur Übersäuerung ab, die Vernuft macht Urlaub und es wird alles gestopft was essbar ist.

Mittlerweile hat Helmut die Tüte mit den Gummibärchen geöffnet. Jetzt tobt sich das Gebiß richtig aus, quetscht die soften Tierchen, bekommt neue Gelantine zugeführt noch ehe die alte vollständig verschluckt ist, kaut, zermalmt und fühlt sich an Zeiten des Schnullers erinnert. „Pervers gut“, murmelt er und während des nächsten Lachkicks flüchten einige Chipskrümel und zwei Bären denen der Kopf fehlt zwischen seinen Zähnen hindurch in die Freiheit.

Nach gut einer Stunde sind Kühlschrank sowie Speisekammer leergefräst. Erschöpft starren wir Richtung Fernseher, den ich aus alter Gewohnheit angeschaltet hatte. „Mach´ mal aus das Ding“, sagt Helmut, „und lass´ uns unterhalten.“ Bei einem Pfeifchen reden und lachen wir über Gott und die Welt. Geht doch.